Infrarotkabine: Die alternative Sauna

Wärme ist eine Wohltat für Körper und Seele und das Saunieren gilt seit langer Zeit als Wundermittel für die Gesundheit. Neben der bekannten Finnischen Sauna und anderen klassischen Saunavarianten nimmt seit einigen Jahren auch die Bekanntheit der Infrarotkabine, die auch als Wärmekabine oder Infrarotsauna bekannt ist, zu. Diese Sauna ist vor allem als besonders schonende und milde Variante bekannt. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sowohl die Temperatur als auch die Luftfeuchtigkeit in der Wärmekabine im Vergleich zu anderen Saunavarianten sehr gering ist. Bei Temperaturen unter 50 Grad und einer Luftfeuchtigkeit bis zu 30% empfinden viele den Besuch der Infrarot-Wärmekabine als sehr entspannend und weniger belastend. Insbesondere Menschen, die in klassischen Saunavarianten Kreislaufprobleme bekommen oder sich allgemein nicht wohlfühlen, können die Wärmekabine als alternative Sauna ausprobieren.

Wie funktioniert die Infrarotkabine?

Die Infrarotkabine arbeitet nicht mit heißem Wasserdampf, sondern mit Wärmestrahlung, die von speziellen Infrarot-Strahlern produziert wird. Es wird nicht, wie bei anderen Saunavarianten, die Luft erhitzt, die dann Wärme an den Körper abgibt, sondern die Wärme wird direkt an den Körper weitergegeben. Die Wärme dieser Saunavariante kann außerdem durch die Strahlung stärker in die Haut und den Körper eindringen und verteilt sich schnell im ganzen Körper, ohne dabei den Kreislauf stark zu belasten. Die Infrarotstrahler übertragen einen hohen Teil der abgegebenen Wärme auf den Organismus, anders als Saunavarianten, die über die Raumluft arbeiten. Etwa 80% der Wärmeenergie wird direkt auf den menschlichen Körper übertragen.

Effekte auf die Gesundheit

Die Infrarotsauna wird hauptsächlich eingesetzt, um Entspannung und Erholung zu fördern. Die Wärme steigert das allgemeine Wohlbefinden und tut gut. Zu den positiven Effekten auf die Gesundheit gehören:

  • Entspannung von Muskeln, Gelenken und Gewebe
  • Verbesserung der Blutzirkulation und somit erhöhte Zufuhr von Nährstoffen
  • Aktivierung des Selbstheilungsprozesses und Stärkung des Immunsystems
  • Besserer Abbau von Stoffwechselprodukten. Abtransport von Giftstoffen wie Milchsäure
  • Stimmungsaufhellende Wirkung durch erhöhte Ausschüttung von Endorphinen
  • Hautpflege – die Poren öffnen sich und Unreinheiten und Hautkrankheiten werden gelindert. Die Elastizität der Haut wird verbessert
  • Vor dem Sport kann ein Besuch der Wärmekabine die Verletzungsgefahr verringern
  • Nach dem Sport wirkt ein Besuch der Wärmekabine dem Muskelkater entgegen
  • Der regelmäßige Besuch einer Infrarotkabine kann sich positiv auf Erkrankungen wie Arthrose und Rheuma auswirken

So Saunieren Sie richtig

  1. Ziehen Sie vor dem Besuch unbedingt Schmuck aus und legen Sie alle Gegenstände aus Metall ab, um zu vermeiden, dass diese in der Wärmekabine heiß werden und Sie sich verbrennen.
  2. Ein Saunagang in der Infrarot-Wärmekabine dauert meist länger als der in einer klassischen Sauna. Etwa 20-30 Minuten. Ein längerer Aufenthalt reicht meistens aus. Mehrere Saunagänge hintereinander sind eher unüblich bei der Infrarotkabine.
  3. Hören Sie auf Ihren Körper. Auch ein Aufenthalt unter 20 Minuten ist möglich.
  4. Schauen Sie nicht direkt in die Strahler und berühren Sie diese nicht.
  5. Verlassen Sie umgehend die Infrarotkabine, wenn Ihre Haut kribbelt, Ihnen schwindelig wird, Kopfschmerzen einsetzen oder sich der Stirnbereich sehr erhitzt.
  6. Trinken Sie nach dem Saunagang ausreichend, duschen Sie sich lauwarm ab und nehmen Sie sich Zeit zum Ruhen (mindestens 10 Minuten).

Wann sollte man nicht in die Infrarot-Wärmekabine?

Hier gilt ähnliches wie bei anderen Saunavarianten. Wenn Sie gesund und fit sind, spricht nichts gegen einen Besuch. Auch Kinder und ältere Menschen können ohne Bedenken in die Wärmekabine.

Schwangere sowie kranke Menschen und Menschen, denen es vor dem Saunabesuch nicht gut geht, sollten den Besuch vermeiden. Das heißt, bei Fieber, Kopfschmerzen, Hautverbrennung, akuten Entzündungen und hohem Blutdruck sowie bei Thrombose und frischen Verletzungen und akuten Infektionen ist der Besuch einer Infrarotsauna nicht zu empfehlen. Falls Sie Medikamente einnehmen, die das Wärmeempfinden beeinflussen, sollten Sie ebenfalls vorsichtig sein. Sprechen Sie im Zweifelsfall mit Ihrem Arzt oder dem Wellnesspersonal.

Bei einigen Erkrankungen sollten Sie vor dem Saunabesuch unbedingt medizinischen Rat suchen. Beispielsweise bei:

  • Sensibilitätsstörungen
  • Epilepsie
  • Lähmungen
  • Krampfadern
  • Starken Problemen mit dem Kreislauf
herz_holz_allgaeubild

Zirbensauna

Die Zirbensauna ist eine mittlerweile recht weit verbreitete Saunavariante. Der Duft der Zirbe hat eine sehr positive Wirkung auf das Wohlbefinden. So entspannen Körper und Geist bereits beim Eintreten in die Sauna.
Wellnesswochenende_Hotel-Sommer

Wellnesswochenende

Um das perfekte Wellness Wochenende in Bayern zu verbringen, empfehlen wir Ihnen unser Hotel Sommer in Füssen im Allgäu.
Wellnessgutscheine Hotel Sommer

Finnische Sauna

In der Finnischen Sauna herrscht trockene Hitze, sodass Sie ordentlich ins Schwitzen kommen. Der Saunagang hilft bei der Reduzierung von Stress, der Stärkung des Immunsystems u.v.m.