Burgenwelt Allgäu
Burgruine Eisenberg
Eine der seltenen Mantelmauerburgen, bei denen - im Unterschied zu dem geläufigen Bauschema Bergfried-Palas-Ringmauer - die extrem erhöhte Ringmauer alle anderen Bauteile der Burg überragte. An die hohe Mantelmauer sind die Gebäude im Inneren angesetzt. Burg Eisenberg bildet zusammen mit der benachbarten Schwesterburg Hohenfreyberg ein Burgenensemble mit überregionaler Bedeutung. Die Burg ist ganzjährig kostenlos zu besichtigen. Es wird aber um eine kleine, freiwillige Spende für die Erhaltung der Burg gebeten.
Burgruine Hohenfreyberg
einer der letzten Burgenneubauten Deutschlands (1418-1432). Die Burg wird seit 1995 und auch noch zur Zeit von Dr. Joachim Zeunes Büro f. Burgenforschung mustergültig restauriert und gesichert.
Die Burg ist ganzjährig kostenlos zu besichtigen. Es wird aber um eine kleine, freiwillige Spende für die Erhaltung der Burg gebeten.
Burgruine Falkenstein
Burg Falkenstein, anfänglich noch Castrum Pfronten, wurde im 13. Jahrhundert auf dem Felskopf über Pfronten erbaut, um weithin sichtbar zu sein. Seinen Charakter, ein Festes Haus mit einer schwächlichen Ringmauer hat sich die Burgruine weitgehend bewahrt, da kaum nennenswerte Bautätigkeiten bis zu ihrer Zerstörung stattfanden.
Burg Ehrenberg in Tirol
Östlich von Reutte erheben sich mächtig und uneinnehmbar die Festungsanlage des Burgen und Festungsesembles Ehrenberg. Nachts prächtig beleuchtet und von allen Seiten zu sehen kündet diese von einstiger Macht und Zweitausend Jahre Geschichte europäischer Dimension. Könige und Kaiser, Kreuzritter und Kaufleute jeder musste hier vorbei.
Etwas ganz besonderes sind auch die jährlich stattfindenden Ritterspiele im Juli.
Kirchen

Barockbasilika St. Mang (Füssen)
Die zu Beginn des 18. Jahrhunderts unter Johann Jakob Herkomer erbaute Barockbasilika ist mit ihrem Wandpfeilerschema und den halbrunden römischen Thermenfenstern ein typischer Sakralbau der Lechtaler Bauschule. Die Innenfreskierung illustriert die Magnuslegende. Beeindruckend ist der Figurenschmuck an Hochaltar und Kanzel sowie in der Magnuskapelle aus der Hand von Anton Sturm, der auch für die Wieskirche und den Kaisersaal in Ottobeuren gearbeitet hat. In der romanischen Ostkrypta ist die älteste in Bayern erhaltene Freskomalerei (um 980, Reichenauer Schule) zu sehen.

Die Wieskirche in Steingaden
erbaut 1744 gilt als eine der schönsten Rokokokirchen Süddeutschlands. Ihre Architektur hat einen solchen Höhepunkt erreicht, daß in der kunstgeschichtlichen Literatur häufig vom »Raum-Wunder« der Wies die Rede ist. Aber es gibt noch ein zweites Wunder in der Wiekirche : obwohl überwiegend ländliche Künstler am Werk waren - Aegid Verhelst und Balthasar Augustin Albrecht sind die Ausnahmen - ist ein Werk von höchster Qualität gelungen. Alle beteiligten Künstler, bis hin zu Anton Sturm und Dominikus Zimmermann, sind gleichsam über sich hinausgewachsen, haben ihre vorausgehenden Leistungen übertroffen.
St. Coloman
Nordöstlich von Schwangau neben der Straße nach Hohenschwangau steht im Schatten einiger alter Bäume auf freiem Feld die Kirche St. Coloman . Die Schwangauer Berge mit den berühmten bayerischen Königsschlössern bilden dazu eine großartige Kulisse.
Mit dem Colomansfest, das jedes Jahr am 2. Oktobersonntag gefeiert wird, verbindet sich die wohl bis in 16. Jh. zurückreichende Tradition des Pferdeumritts. Mehr als 200 prächtig herausgeputzte Pferde - meistes von Trachtenträgern geritten - nehmen teil. Ab 8.00 Uhr sammeln sich die Reiter am Ortsrand von Schwangau vor der Kulisse der Königsschlösser. Um 9.30 Uhr formiert sich am Rathaus der Reiterzug, angeführt von der heimischen Musikkapelle, zur Kirche St. Coloman. Bei günstiger Witterung feiert der Pfarrer von Waltenhofen / Schwangau die Hl. Messe mit allen Reitern und Besuchern im Freien. Am Ende erfolgt mit der Colomansreliquie die feierliche Pferdebenediktion und der Umritt, den die Geistlichkeit und die Ehrengäste in geschmückten Kutschen mit vollziehen.
Basilika Ottobeuren
Das Bild des Kneippkurortes Ottobeuren im wiesenreichen Günztal wird von einer der größten Klosteranlagen Europas dominiert. 1711 war der Baubeginn des "Schwäbischen Escorials", wie die Anlage wegen seiner Ausmaße und seiner prachtvollen Ausstattung auch genannt wird.
Öffentlich zugänglich sind von den 200 Räumen und 20 Sälen der Basilika Ottobeuren die Abtkapelle, die klösterliche Kunstsammlung, die Bibliothek mit 15.000 Schweinslederbänden, das Barocktheater und der Kaisersaal. Höhepunkt der im Jahre 764 gegründeten Benediktinerabtei ist die doppeltürmige, 89 m lange Basilika, ein Meisterwerk bayerischer Barockbaukunst, dem Johann Michael Fischer letztlich Gestalt gab. Der Stuck stammt von Johann Michael Feichtmayer, die Deckenfresken sind von Johann und Franz Zeiller.
Festspielhaus Neuschwanstein
Das Festspielhaus Neuschwanstein liegt ca. 500 Meter vom Hotel Sommer entfernt und bietet ein abwechslungsreiches Programm wechselner Künstler und Musicals. Unsere Gäste gehen meist zu Fuß zu den Konzerten bzw. Aufführungen.
Vier König Ludwig SchnuppertageErleben Sie die Landschaft, in der König Ludwig seine Schlösser baute. Stimmen Sie sich ein auf ein schönes Erlebnis und nehmen Sie sich Zeit, um....... |
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